Häufige Fragen

Wann kann man zusätzliche Betreuungsleistungen in Anspruch nehmen ?

Seit dem 1. April 2002 haben Pflegebedürftige, bei denen nach Feststellung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung neben dem in der Pflegeversicherung bereits zu berücksichtigenden verrichtungsbezogenen Hilfebedarf (§§ 14 und 15 SGB XI) noch ein erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung besteht, einen Anspruch auf einen zusätzlichen Betreuungsbetrag von 460 EUR jährlich.
Zu dem begünstigten Personenkreis gehören im wesentlichen altersverwirrte pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung. Der Betreuungsbetrag ist zweckgebunden einzusetzen für die Inanspruchnahme von Tages- oder Nachtpflege, Kurzzeitpflege, für besondere Leistungen der allgemeinen Beaufsichtigung und Betreuung von zugelassenen Pflegediensten sowie von Leistungen der sogenannten niedrigschwelligen Betreuungsangebote (von bürgerschaftlichem Engagement getragene Betreuungsangebote, in denen Helfer und Helferinnen unter pflegefachlicher Anleitung die Betreuung von Pflegebedürftigen zu Hause oder in Gruppen zeitweise übernehmen).
Die Pflegebedürftigen erhalten die zusätzlichen Finanzmittel von ihrer Pflegekasse gegen Vorlage entsprechender Belege über Eigenbelastungen, die ihnen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der gesetzlich aufgeführten Betreuungsleistungen entstanden sind.

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