Häufige Fragen

Was sind Kombileistungen ?

Wird die Sachleistung nicht in voller Höhe in Anspruch genommen, kann gleichzeitig ein entsprechend gemindertes Pflegegeld beansprucht werden.
Das Pflegegeld wird um den Vomhundertsatz vermindert, in dem Sachleistungen in Anspruch genommen werden. Nimmt z.B. ein Pflegebedürftiger der Pflegestufe III, dem Pflegesachleistungen im Gesamtwert bis zu 1.432 EUR mtl. zustehen, Sachleistungen im Wert von 716 EUR in Anspruch, also 50 % des ihm zustehenden Sachleistungshöchstwertes, kann er daneben 50 % des ihm zustehenden Pflegegeldes von 665 EUR, also 332,50 EUR beanspruchen. Der Pflegebedürftige hat sich zu entscheiden, in welchem Verhältnis er Geld- und Sachleistung in Anspruch nehmen will. An seine Entscheidung ist er 6 Monate gebunden, um bei den Pflegekassen unvertretbaren Verwaltungsaufwand verursacht durch zu häufigen Wechsel zwischen Sach- und Geldleistung zu vermeiden. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Pflegekassen dem Pflegebedürftigen eine vorzeitige Ãnderung seiner Entscheidung zugestehen können, wenn in den Verhältnissen, die bei der Entscheidung vorgelegen haben, eine wesentliche Veränderung eingetreten ist, so z.B., wenn ohne eine höhere Anzahl von Pflegeeinsätzen durch ambulante Pflegedienste die häusliche Pflege nicht mehr ausreichend sichergestellt wäre.

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